EUV-Stipendien für begabten Ingenieurnachwuchs
Christian Kunert, David Maslim und Lisa Romanski gehören zu den Akademikern, die in Deutschland händeringend gesucht werden: Sie sind angehende Ingenieure. Und sie gehören zu den besten ihres Jahrgangs. Der Essener Unternehmensverband (EUV) unterstützt diesen Nachwuchs jeweils mit einem EUV-Stipendium. Bereits seit 2009 gehört der Verband zu den Partnern des NRW- und Deutschlandstipendien-Programmes und fördert in diesem Rahmen angehende Ingenieure an der Uni Duisburg-Essen. Zum Wintersemester 2011/2012 hat der EUV sein Engagement für drei weitere Jahre verlängert und vergibt drei neue Verbandsstipendien. Am 17. Februar überreichte Dr. Henner Puppel, Vorstandsvorsitzender des EUV, im Beisein von Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, die Stipendienurkunden an die Studierenden. „Auch Dank Ihrer Unterstützung gehören wir bundesweit zu den erfolgreichsten Universitäten innerhalb des Stipendienprogrammes“, so Professor Ulrich Radtke bei der Urkundenübergabe.
Das Deutschlandstipendium bringt jedem Stipendiaten eine monatliche Finanzspritze von 300 Euro. Derzeit profitieren fast 400 Studierende der Uni Duisburg-Essen von diesem Programm, das zur Hälfte von Sponsoren aus der Wirtschaft, zur anderen Hälfte vom Land NRW beziehungsweise vom Bundesbildungsministerium finanziert wird. „Der Fachkräftemangel ist ein großes Thema bei unseren Mitgliedsfirmen. Qualifizierte und engagierte Nachwuchskräfte sind mehr denn je gefragt. Das hat unsere jüngste Verbandsumfrage wieder bestätigt. Unseren Stipendiaten stehen alle Türen offen. Als junge Ingenieure werden Sie sicher einen hervorragenden Einstieg ins Berufsleben finden“, so Dr. Henner Puppel.
David Maslim ist mit 20 Jahren der Jüngste in der Riege der EUV-Stipendiaten. Er studiert im 3. Semester angewandte Kognitions- und Medienwissenschaften (Komedia) und strebt als ersten Abschluss den Bachelor an. Seine Kommilitonen Christian Kunert, Student des Nano-Engineering, im 9. Fachsemsester und Lisa Romanski, angehende Bauingenieurin im 7. Semester, haben bereits den Master-Abschluss im Blick. „Diese drei jungen Menschen haben eine zukunftsorientierte Studienplatzwahl getroffen. Qualifizierte Fachkräfte sind unerlässlich für die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft in der Ruhrregion. Mit den EUV-Stipendien wollen wir leistungsorientierten Nachwuchs fördern. Die hiesige Wirtschaft, insbesondere die Metall- und Elektrounternehmen, braucht technisch versierten Nachwuchs, um bei Forschung und Entwicklung an der Spitze zu bleiben“, so Dr. Henner Puppel.
Auch der EUV erhielt eine Urkunde: Prof. Dr. Ulrich Radtke überreichte EUV-Vorstandschef Dr. Henner Puppel eine Dankesurkunde der Universität für das Engagement des Verbandes und die Einrichtung des EUV-Stipendiums.
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