MINT-Spitzenreiter (OECD): Hervorragend ausgebildete Fachkräfte für den Industriestandort Ruhr

13.09.2017 Kanders: „Wir müssen uns anstrengen, diese Potenziale zu gewinnen und in unserer Region zu halten."

Essen. Mehr als ein Drittel aller Hochschulabsolventen in Deutschland kommt inzwischen aus den Studienfächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Der Anteil dieser sogenannten MINT-Fächer ist in Deutschland so groß wie in keinem anderen OECD-Land. Und Absolventen dieser Fächer braucht der Industriestandort Ruhr dringend. „Allein in Essen ist der Bedarf an beispielsweise gut ausgebildeten Ingenieuren seitens der Unternehmen enorm“, weiß Ulrich Kanders, Hauptgeschäftsführer des Essener Unternehmensverbandes (EUV), aus dem engen Austausch mit den Mitgliedsfirmen. „In Essen und der nahen Umgebung sind international agierende Konzerne ebenso wie kleinere, hoch innovative Betriebe angesiedelt. Die Unternehmen haben es nun selbst in der Hand, bei den Absolventen für einen attraktiven Arbeitsplatz in unserer Region zu werben“, bekräftigt Kanders. Dies geschehe bereits über spezielle Messen an Hochschulen, bei denen die Firmen den direkten Austausch mit Studierenden suchten. Wenn es uns gelingt, diese Potenziale zu gewinnen und langfristig zu halten, stärkt dies den Industriestandort Ruhrgebiet wie auf keine andere Weise.

Engagement für die Region
Der EUV pflegt seit Jahren eine enge Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen: So beteiligt sich der Verband an den Karrieremessen auf beiden Campi und stiftet jährlich drei EUV-Stipendien für Studierende der Ingenieurswissenschaften. Auf dieser Linie liegen auch die Initiativen „Wissenschaftsstadt Essen“, der Infotruck der M+E-Industrie und das Förderprogramm KidsgoMINT, an denen der EUV ebenfalls mitwirkt.

Frauenanteil in MINT-Studiengängen noch ausbaufähig
Um den immer noch anhaltenden Nachbesserungsbedarf beim Frauenanteil unter den Studierenden weiß der EUV ebenfalls. „Seit Jahren ist unser Verband aktiv, um Mädchen schon zu früh wie möglich für MINT-Berufe zu begeistern – so beispielsweise über den Girls´Day. Wir müssen weiterhin alles daransetzen, die Freude für Berufe entgegen der Geschlechterklischees zu wecken“, so Kanders abschließend.

Hintergrund
Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) stellte gestern ihren jährlichen Report „Bildung auf einen Blick 2017“ vor – ein Vergleich der 35 OECD-Staaten und den zwei Partnerländern Brasilien und Russland.

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